Pressemeldungen kann man auch mit Hirnschaden herausgeben

schwachsinn

Achtung! Aufgepasst! Aktuelle Warnung!

E-Dampfgeräte, die mittels USB-Anschluss und Wandadapter (Steckernetzteil) geladen werden, können elektrische Geräte im gesamten Haushalt gefährden. Es wäre möglich, im Steckernetzteil eine elektronische Schaltung unterzubringen, die dafür sorgt, dass andere Verbraucher, die ebenfalls am Netz angeschlossen sind Schaden nehmen. So könnte der Kühlschrank „umgedreht“ werden, so dass er auf eine Backtemperatur von 180 ° C (allerdings ohne Umluft) kommt und die Schreibtischlampe absorbiert jegliches Licht im Raum. Diese Warnung wurde vom Bundesministerium für Schwachsinn als Pressemeldungen (BSP) offiziell herausgegeben.

Diese Warnung erschüttert die gesamte Dampfer-Szene, so dass die „aktuelle“ Warnung des Bundesministeriums für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) über Schadsoftware in E-Dampfgeräten, die den heimischen Computer „verseuchen“ können, in den Hintergrund gedrängt wurde und kaum Beachtung findet. Diese Meldung ist allerdings auch so richtiger Schwachsinn und hat auch schon einen mehrere Jahre lang gewachsenen Bart (die ist ja sooo alt, die vermeintliche Information). Damals, als diese Meldung erstmals an anderer Stelle auftauchte, war sie noch glatt rasiert und der Pepe hat seinerzeit alle ihm zur Verfügung stehenden Ladegeräte und mitgelieferten Kabel auseinander gebaut (oder gerupft… war dann halt im Arsch) und festgestellt, dass bei allen, die ER im Hause hatte, lediglich die Pins 1 und 4 des Micro-USB-Anschlusses durchgeführt waren… das ist der Pin für 5 Völtse Saft und der Pin für Masse. Eine Datenübertragung mit diesen Kabeln grenzt an pure Magie. Anders mag es vielleicht bei den Kombiakkus und E-Dampfgeräten aussehen, bei denen eine Ladeschaltung direkt eingebaut ist. Aber mal ehrlich… wenn ich ein Schurke bin und Computer verseuchen, manipulieren oder aushorchen möchte, dann suche ich mir ein weit verbreitetes Medium (USB-Speicher oder ähnliches) und kein Nischenprodukt, bei dem ich nicht einmal sicher sein kann,dass es überhaupt an einen Rechner gestöpselt wird.

Was lernen wir daraus? Für das Herausgeben einer Pressemeldung ist ein gesundes Hirn keine Grundvoraussetzung.

Mit dieser Feststellung wünsche ich allen Dampfern und Nichtdampfern einen wundervollen Weltnichtrauchertag heute am 31.05.2016.

Pressemeldungen kann man auch mit Hirnschaden herausgeben
4.2 (84%) 5 votes

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.