Reviews reloaded?

flohmarkt

Noch merkt man nicht allzu viel von der Prohibition (auch „TPD2“ genannt), doch die Auswirkungen werden mit Sicherheit in den kommenden Monaten spürbarer.

Sehr bald wird es mager mit innovativen Neuerscheinungen und spätestens ab Mai 2017 wird man auch solide, gute Hardware, die man kennt oder die man bei anderen gesehen hat, nicht mehr bekommen können.

Das wird dazu führen, dass der Gebrauchtmarkt einen gewaltigen Schub erleben (Aber ACHTUNG: Beim privaten Gebrauchthandel unbedingt das JuSchG beachten!) und man viele Geräte in Kleinanzeigen oder auf Auktionsplattformen entdecken wird, über die man vielleicht dann nicht genau Bescheid weiß. Früher war das kein Problem… man hat einfach bei YouTube nach einem Review gesucht und war einigermaßen im Bilde. Doch die meisten YouTuber haben ihre Reviews vom Netz genommen (einige wollen sie zwar „TPD2-renoviert“ irgendwann wieder online stellen… aber wer weiß ob und wann).

Aus diesem Grund erscheinen in der Nebelkrähe nun in den nächsten Wochen Reviews „alter“ aber solider und nachhaltiger(!) Geräte. Den Anfang mache ich einfach mal mit einem mechanischen ungeregelten Akkuträger… dem Atermon. Gleich dazu… als Service… erscheint auch der Artikel zu Pflege und Wartung dieses schönen AT.

 

PepeCyB de

 

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Reviews reloaded?
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10 comments for “Reviews reloaded?

  1. Burkuntu
    30. Mai 2016 at 20:00

    Diese alten Dinger sind sicherlich oft besser, als all der neumodische Schnickschnack, der manchmal sogar Firmware Updates benötigt um Dampf zu erzeugen 😀
    Ich freue mich schon auf die Reviews 🙂

  2. SeK
    31. Mai 2016 at 23:19

    Und warum jetzt soll man nach Mai 2017 keine vernünftige Hardware mehr bekommen? Warum zum Beispiel sollte eine eVic VTC mini oder ein iStick Pico nicht mehr verkauft werden dürfen?
    Gibt es auch irgendwelche Fackten, die diese Panikmache untermauern?
    Die würden mich allen Ernstes interessieren.

    • PepeCyB
      1. Juni 2016 at 0:02

      § 14 Abs. 3 TabakerzeugnisG
      § 16 TabakerzeugnisG
      § 22 TabakerzeugnisG
      § 23 TabakerzeugnisG
      § 29 TabakerzeugnisG
      § 33 TabakerzeugnisG
      § 46 TabakerzeugnisG
      § 24 TabakerzeugnisV
      Durchführungsbeschluss (EU) 2015/2183:
      Artikel 2, 4, 5 und 6 Absatz 1 i. V. mit dem Anhang

      • SeK
        1. Juni 2016 at 20:26

        Ich kann es ja verstehen, Katastrophen und Weltuntergänge „verkaufen“ sich besser und es lässt sich einfacher darüber schreiben, als wenn man differenzieren und relativieren müsste.

        Aber ich glaube, dass diese ewigen Weltuntergangsszenarios dem Dampfen eher schaden, als nützen. Und sie sind mächtig überzogen.
        Schauen wir uns die Paragraphen doch mal in Ruhe an:

        Tabakerzeugnisgesetz

        §14 Abs.3: der gilt im Grunde nur für Verdampfer und einige Produkte auf dem Markt entsprechen den Regelungen, sofern sie überhaupt schon klar beschrieben sind, bereits.

        §16: da geht es nur um die Produktsicherheit, etwas, dass uns Verbrauchern sogar zugute kommen dürfte. Dieser Paragraph wird jedoch kein vernünftiges Produkt vom Markt vertreiben.

        §22: Da geht es nur um die Altersüberprüfung im Fernverkehr und den Datenschutz. Sehe ich jetzt auch keine Gefahr für irgendein Produkt oder irgendeinen Hersteller.

        §23: Natürlich sind die Bereiche mit den Ermächtigungen schwammig formuliert, aber im Grunde geht es hier um Produktsicherheit und Käuferschutz. Das dürfte auch keinen Produzenten „killen“.

        §29: Hier geht es um Schutz für den Kunden vor Gefahren von Produkten (z.B. verunreinigte Liquidcharge, fehlerhafter Akkuträger). Ich wüsste jetzt nicht, was daran falsch ist. Der Absatz 6 ist etwas schwammig und merkwürdig formuliert, sollte aber eher weniger zum „Mißbrauch“ taugen, da auch hier Entscheidungen auf Tatsachen beruhen müssten.

        §33: Hier geht es nur um die Regelungen für notwendige Prüfverfahren. Solche Prüfverfahren sind auch in anderen Wirtschaftsbereichen üblich und sollten von den Herstellern zu bewältigen sein. Die meisten professionellen Firmen haben sich meines Wissens auch bereits darauf eingestellt.

        §46: Dies ist zugegebener Maßen ein sehr merkwürdiger Paragraph. Aber hier bleibt noch die Frage, in wiefern der ein Mittel für „Mißbrauch“ ist und so überhaupt auf Dauer bestand hat.

        Tabakerzeugnisverordnung

        §24: Dieser Paragraph ist so nervig wie unsinnig, absolut. Aber er wird weder Produkte, die vor dem 20. Mai 2015 bereits auf dem Markt waren, von selbigem verschwinden lassen (für die gibt es eine eigene Übergangsregelung), noch wird er neue Produkte verhindern.
        Es gibt natürlich mehr Papierkram und einige sehr kleine Unternehmen werden das nicht mitmachen, aber die „Schlagzahl“ von neuen Produkten wird deswegen nicht bedeutend weniger.
        Wenn ich jede Woche ein neues Produkt anmelde, dann dauert es zwar ganz am Anfang 6 Monate, bis das erste auf den Markt kommt, aber danach darf wieder jede Woche eines raus.
        Wirklich bedauerlich ist, dass nun nicht mehr so schnell auf Kundenkritik reagiert werden kann, aber im Grunde ist es das auch schon. Zusammen mit der Übergangsfrist von 6 Monaten werden wir im günstigsten Fall noch nicht mal etwas von der Wartefrist merken (zumindest bei den größeren Firmen). Und es wird auch bei weitem nicht alle sehr kleinen Firmen vom Markt fegen.

        Durchführungsbeschluss (EU) 2015/2183

        Artikel 2, 4, 5, 6 Abs. 1 (mit Anhang): Das ist viel Papierkram und bestimmt für einige Unternehmen viel Arbeit. Aber wieso sollen diese Regelungen Produkte vom Markt vertreiben oder fern halten?

        Einige kleine Firmen werden diese ganzen Anforderungen nicht mitmachen wollen oder können und werden dicht machen, keine Frage. Aber ich glaube, das werden nicht sehr viele sein. Ein paar Geräte werden evtl. auch vom Markt verschwinden, das mag sein.
        Aber wo ist hier ein ernsthafter Grund für begründete Panikmache?

        Das neue Tabakerzeugnisgesetz ist in einigen Punkten übertrieben, sinnfrei und klare Überregulierung, aber (und ich weiß, es tut weh, das zu lesen) es hat auch ein paar gute und sinnige Bestimmungen. Vor allem wird es das Dampfen nicht kaputt machen.

        Ich weiß nicht, ob es den Flash-e-Vapor in zwei Jahren noch geben wird (das weiß KEINER), aber es wird mit Sicherheit noch Cubis und Co., sowie iStick und Co. geben.
        Die Vielzahl der Dampfer sind keine „GoldenGreek-Nerds“ (das ist nicht abwertend gemeint), sondern ganz normale Nutzer eines EVOD, AIO, ect. Das mag man gut finden oder nicht, aber die meisten Dampfer werden vom Tabakerzeugnisgestz wahrscheinlich noch nicht mal viel mitbekommen.

        Die Aromen sind natürlich eine eigene Sache, aber da haben wir auch nur einen Referentenentwurf zur Verordnung, von dem alle aber annehmen, der wäre schon so gut wie durch. Das Ding steht gerade mal am Anfang, da ist noch nix raus.

        Diese Panikmache hat nur zur Folge, dass etliche Raucher sich nicht trauen auf ein Produkt umzusteigen, von dem sie wegen dieser Endzeitstimmung nicht wissen, ob es das überhaupt bald noch gibt.
        Das Tabakerzeugnisgesetz ist vieles, aber es ist weder das Ende der Welt, noch das Ende des Dampfens.

        • PepeCyB
          1. Juni 2016 at 20:41

          Du hast doch ein eigenes Blog. Wenn Du meinst, es sei alles Panikmache und die mittelständischen (ich rede hier nicht von den wenigen Big-Playern) haben sowohl den langen Atem als auch die Kohle, die Zulassung durchzuziehen (wobei man da immer noch daran denken muss WER die Zulassungskriterien festlegt), dann schreibe doch dort entsprechende Artikel (der Kommentar ist ja schon groß genug) und warne einfach Deine Leser vor unserer Schwarzmalerei.

          Im Übrigen, geht es bei „reloaded“ um Reviews von Geräten, die eben gerade von den kleinen Moddern und kleinen Firmen kommen, die an der Neuregelung zerbrechen werden. Das waren aber auch diejenigen, die wirklich für Innovationen gesorgt haben, weil sie Tüftler sind. Schadet es, wenn jemand, der sich ein solches Gerät kaufen (gebraucht vermutlich) möchte, Informationen darüber erhält?

          Die Zeit wird zeigen, ob die rosa Brille vielleicht doch nach Hinten losgeht.

          • SeK
            1. Juni 2016 at 21:19

            Was soll der Beitrag denn anderes als Panikmache sein? Ich glaube Behauptungen wie „Sehr bald wird es mager mit innovativen Neuerscheinungen und spätestens ab Mai 2017 wird man auch solide, gute Hardware, die man kennt oder die man bei anderen gesehen hat, nicht mehr bekommen können.“ sind alles andere als differenziert.

            Leider ist es in der Realität nicht so einfach, wie manche es gerne sehen wollen. Weder wird alles schrecklich, noch ist alles eitel Sonnenschein. Wenn eine reflektierte Sichtweise auf die Tatsachen für dich schon eine rosa Brille ist, dann gute Nacht.

            Informationen schaden nie. Leider kommt das, was du in deinem Kommentar behauptest, in dem Bericht so nicht rüber. Was hängen bleibt ist, dass spätestens ab Mai 2017 das Dampfen in Deutschland fast unmöglich wird (Stichwort „Prohibition“).
            Und das scheint mir doch ein klein wenig zu dick aufgetragen.

            So, das soll es aber auch gewesen sein, nicht dass der Kommentar wieder zu lang wird.

          • PepeCyB
            1. Juni 2016 at 22:11

            Na also… in der Kürze liegt die Würze. Und glaube mir, ich habe mich seit Monaten ausgesprochen differenziert und intensiv mit den gesetzlichen Bestimmungen auseinandergesetzt und auch das Umfeld genau beobachtet. Wer sich in Sicherheit glaubt, wird dann halt mit 08/15 Geräten glücklich werden. „Prohibition“ ist bewusst überspitzt als Begriff gewählt, weil es halt viele gibt, die glauben: „Alles wird gut, ich versprech‘ es dir!“

            Aber generell geht es bei den Artikeln, die ich hier ankündige, um Reviews beliebter oder solider Geräte, die leider an anderen Stellen verschwunden sind… weil bezüglich des Werbeverbots tatsächlich unnötig Panik geschoben wird.

    • Lilith
      1. Juni 2016 at 8:35

      Das ist alles auch eine Frage der Zulassungskosten. Jedes EU Land hat da offenbar andere Vorstellungen. In Frankreich bewegt sich das im Bereich bis zu 7.600€ . In den Niederlanden nur 44,88€. Nun wird sich der große chinesische Hersteller die Zulassung in den Niederlanden holen und kann damit EU weit verkaufen. Aber was macht der kleine Modder aus Österreich. Der kann sich die Zulassung nicht im günstigsten Land nehmen. Wieviel es in Österreich kostet weiß noch keiner. Man muss also befürchten, dass qualitativ hochwertige Geräte, wie der Woodpecker von Sarumods bereits ab November 2017 nicht mehr produziert werden.

  3. Sam
    14. Juni 2016 at 21:03

    Also wenn ihr auf Kritik immer so trotzig reagiert müsst ihr euch nicht wundern wenn bald keiner mehr Bock hat zu kommentieren. Blöde Antworten könnt ihr euch echt schenken.

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