Zigarette/Dampfe/E-Zigarette/E-Dampfe? Was denn nun? (Teil 2)

Die Begriffe werde ich genauer unter die Lupe nehmen, Vergleiche anstellen und ein Experiment vornehmen. Durch das Aufkommen der Heat-Sticks und anderer Systeme wird alles unter dem Sammelbegriff der E-Zigarette genannt und gefasst. Das ist verständlich, aber verwirrend. Durch die gesetzliche Regelung ist das Durcheinander der Begriffe für uns Dampfer negativ ausgefallen. Es wird immer schwieriger, die gesamte Hardware auch wirklich korrekt zu benennen. Daher wähle ich für meine Erklärungen die Oberbegriffe 

„Verbrennen“ „Verglühen“ „Verdampfen“.

 

 

A. Verbrennen

    A.1 Zigaretten (Tabak) 

          gekauft, gestopft, gedreht

Artikel hier Teil 1 – Verbrennen

 

B. Verglühen

    B.1 IQOS (als Beispiel)

 

Material

Im Beispielfall IQOS: Plastik (Pocket Charger und Holder) in zwei Farben mit Heat-Sticks, die der Zigarette gleich sind. Die Heat-Sticks sind verkürzte Zigaretten mit Tabak, wobei nach dem Tabak zwischen zwei kleinen Stücken Zellulose ein gedrehter Plastik verlegt ist. Diese bestehen also auch aus Papier, Filter und Tabak. Die Heat-Sticks werden als fertige Produkte verkauft. Dem Tabak wie auch dem Papier sind Chemikalien beigemischt.

 

Gesundheit

Diese Artikel sind noch nicht lange auf dem Markt, daher gibt es noch keine zuverlässigen Aussagen bezüglich der „Nebenwirkungen“. Laut Hersteller sollen durch das Verglühen und nicht Verbrennen des Tabaks weniger Schadstoffe freigesetzt und eingeatmet werden. 

 

Gesetzliche Aspekte

Da dies ein Tabakerzeugnis ist, unterstehen diese Artikel den jeweiligen Tabakgesetzgebungen.

 

Gebrauch

Im Beispiel von IQOS besteht dieser aus drei Teilen. Dem PocketCharger, dem Holder und den Heat-Sticks. Der Holder ist akkubetrieben und kann mehrere Male genutzt werden. Drückt man auf die Holder-Taste blinkt eine grüne LED bis die richtige Temperatur erreicht ist, erst dann kann man den ersten Zug inhalieren, so der Hersteller. Ein einzelner Tabak-Stick reicht für 14 Züge oder 6 Minuten. Wohl zur Sicherheit schaltet der Holder sich wieder ab, sobald die LED orange leuchtet. Leuchtet die LED rot, muss der Holder wieder in den PocketCharger zum Aufladen. Nach ca. 20 benutzten Heats-Sticks muss der PocketCharger per USB-Kabel aufgeladen werden. Da der Tabak an dem Heizblatt im Holder erhitzt wird und dann verglüht, ist eine manuelle Reinigung des Heizblatts trotz automatisches Selbstreinigung nötig. Auf der Seite des Herstellers gibt es einen „Extra-Link“ zur Reinigung und Pflege. Es können Lungenzüge gemacht werden, wie auch Züge in den Mund, also Paffen. Wie viele dieser Heat-Sticks im Tag verbraucht werden ist sehr unterschiedlich. 

 

Anfangs 2018 hat ein „Tabakmulti“ gar erklärt, mittelfristig keine Zigaretten mehr herstellen zu wollen. Es ist wohl eher auch der Werbung zuzuschreiben, dass diese Erklärung abgegeben worden ist, den jener „Tabakmulti“ vertreibt auch die Artikel, in welchen der Tabak verglüht. Für mein Verständnis ein „Zwitter“ zwischen Rauchen und Dampfen.

 

Verglühen bedeutet auch, dass das Endprodukt davon getrocknete, verklumpte Materie ist. Ob das so ist, werden wir im Experiment sehen.

Wie sieht es denn mit dem „Verdampfen“ aus? Dazu mehr in Teil 3…

 

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