Zigarette/Dampfe/E-Zigarette/E-Dampfe? Was denn nun? (Teil 3)

Die Begriffe werde ich genauer unter die Lupe nehmen, Vergleiche anstellen und ein Experiment vornehmen. Durch das Aufkommen der Heat-Sticks und anderer Systeme wird alles unter dem Sammelbegriff der E-Zigarette genannt und gefasst. Das ist verständlich, aber verwirrend. Durch die gesetzliche Regelung ist das Durcheinander der Begriffe für uns Dampfer negativ ausgefallen. Es wird immer schwieriger, die gesamte Hardware auch wirklich korrekt zu benennen. Daher wähle ich für meine Erklärungen die Oberbegriffe 

“Verbrennen” “Verglühen” “Verdampfen”.


 

A. Verbrennen

    A.1 Zigaretten (Tabak) 

          gekauft, gestopft, gedreht

Artikel hier Teil 1 – Verbrennen

 

B. Verglühen

    B.1 IQOS (als Beispiel)

Artikel hier Teil 2 – Verglühen

 

C. Verdampfen

    C.1 Geschlossene Systeme

           C.1.1 Ciga-Like, Vape-Pen, von Erl (als Beispiele)

 

Material

Es werden diverse Plastik-Arten und Metall-Arten für die geschlossenen Systeme verwendet. 

 

Gesundheit

Mit den geschlossenen Systemen werden wohl sehr viele Dampfer begonnen haben. Einerseits ähneln viele der Artikel der Zigarette und andererseits sind sie relativ günstig, was viele dazu bewegt, das Dampfen zu probieren.

 

Gesetzliche Aspekte

In der EU wurde durch die TPD die E-Dampfe reguliert, differenzierte Ausführung dazu bei den offenen Systeme (C.2). Im Gegensatz zu den offenen Systeme können die geschlossenen Systeme auch an Kiosken, Tankstellen usw. gekauft werden.

 

Gebrauch

Bei den oben genannten Beispielen haben alle Dampfgeräte eins gemeinsam. Sie funktionieren nicht auf “Knopfdruck” sondern durch das Ziehen am Mundstück. Die Flüssigkeit in den Liquiddepots werden verdampft. Wie es die Benennung schon sagt, sind die Systeme geschlossen. Das bedeutet, es kann kein Liquid nachgefüllt werden. Zum Teil gibt es auch geschlossene Systeme, bei dem auch der Akku nicht wieder aufgeladen werden kann. Also ein “Wegwerfprodukt”! Allerdings gibt es findige Dampfer, die mit Tricks und Geschick die kleinen Liquiddepots wieder auffüllen können. Einige der geschlossenen Systeme überraschen mit gutem Geschmack und Dampf.

 

 

    C.2 Offene System

           C 2.1 Akkuträger, Fertigverdampfer, Selbstwickelverdampfer

 

Material

Es werden diverse Materialien für die Herstellung der Akkuträger, Verdampfer und Mundstücke genutzt. Plastik in allen Arten, Stahl, Aluminium, Glas, Teflon, Karbon, Holz – also eigentlich alle Materialen außer Papier. Die Hardware, wie die Dampfer die Akkuträger und Verdampfer auch nennen, gibt es in den verschiedenen Formaten wie Tuben und Boxen. Diese dann auch wieder in allen möglichen Formen und Größen. Eines sollte allen Akkuträgern gemein sein – die Entgasungslöcher. Dies ist eines der vielen Sicherheitsmerkmale die bestehen, sollte ein Akku entgasen.

 

Gesundheit

Die E-Dampfe wird zu Beginn von ca. 99% der Raucher genutzt, um mit dem Rauchen von Tabakzigaretten aufzuhören. Von diesen wiederum sind es ca. 95% oder mehr, die von einer Besserung ihrer Gesundheit, sowie der Regeneration von Geruchs- und Geschmackssinn berichten. Es kann also definitiv daraus geschlossen werden, dass das Dampfen nicht gesundheitsschädlich ist. Seit die E-Dampfe auf dem Markt ist, also seit gut 12 Jahren, ist kein Todesfall wegen dem Dampfen bekannt. Unfälle, die von den Medien gerne “präsentiert” werden, entstehen durch das Entgasen und Explodieren von Akkus, deren Ursache in der unsachgemässen Handhabung entstanden sind (Ersatzakkus mit Schlüsselbund in ein und derselben Hosentasche zum Beispiel). Durch das direkte Dampfen hat es bisher weder Tote noch Verletze gegeben. Die Software, so wird das Liquid von den Dampfern genannt, besteht aus Polypropylenglykol und Glycerin. Diesem können Wasser, Aromen und Nikotin hinzugefügt werden. Alle Bestandteile sind nicht schädlich und finden sich z.B. im Disconebel, Medikamenten, Esswaren, Hygieneartikel und anderen Dingen des täglichen Lebens wieder. Was in den Liquids nichts zu suchen hat sind Öle. Diese finden wir zwar in einigen Aromen, die aber nur in der Nahrungsmittelindustrie genutzt werden sollten. 

 

Gesetzliche Aspekte

In der EU wurde die Herstellung und der Verkauf auf alles rund um die E-Dampfe durch die TPD  zum Teil sehr streng reguliert. So streng, dass man in Händlerkreisen das Wort “TPD” schon nicht mehr hören konnte. Und auch für die Endverbraucher war es mitunter eine herbe Umstellung. Auf Kinder- und Jugendschutz hat man mit der neuen Regulierung besonders geachtet, was natürlich auch im Sinne der Dampfer war und ist. Nur sind so manche neue “Regeln” absolut unverständlich. Als Beispiel die neue Verpackungsvorschrift: es wird mehr Material produziert, dass dann vernichtet werden muss, weil man laut Gesetz nur noch Gebinde mit 10 ml produzieren bzw. verkaufen darf. Im Verhältnis zum Umweltschutz ein absolutes Ungleichgewicht. Oder auch die “sogenannte” Überprüfung der “Hardware” bis diese verkauft werden darf. Da wird nichts überprüft! Diese Hardware “darf” der Händler in die Schublade legen und 6 Monate später dann verkaufen! Die Dampfer in der Schweiz sind davon nicht betroffen, hier gilt lediglich das Gesetz, dass kein Liquid mit Nikotin verkauft werden darf. Insgesamt kann man sagen, dass hier sowohl die Politiker als auch die “Anti-Raucher-Organisationen” nicht im Sinne der Bürgerschaft agiert haben – leider!

 

Gebrauch

Um dampfen zu können, braucht es neben einem Akkuträger, der entweder mit einem festverbauten Akku oder mit separaten Akkus bestückt wird, noch einen Verdampfer. Bei den Verdampfern unterscheidet man zwischen Selbstwickel- und Fertigverdampfern. Bei den Selbstwickelverdampfern muss die Wicklung (mit Draht oder Mesh und Watte, Silikatschnur oder Mesh) selber gemacht werden. Bei den Fertigverdampfern setzt man gekaufte Verdampferköpfe ein, die vom Hersteller bereits gewickelt sind. Die Akkuträger selber kann man entweder mechanisch oder elektronisch betreiben. Betätigt man nun den Feuertaster am Akkuträger, wird Strom, in Volt oder Watt, an die entsprechenden Kontakte in dem Verdampfer weiter gegeben. Der Wickeldraht, der sowohl mit dem Plus- als auch mit dem Minuspol im Verdampfer verbunden ist, fängt an zu glühen und erhitzt das flüssige Liquid, dass durch sogenannte Liquidkanäle die im Wickeldraht befindliche Watte erreicht hat. Solange die Watte die entsprechende “Liquidfeuchte” hat, brennt sie nicht. Somit entsteht der je nach Liquidgeschmack aromatisierte Dampf, der entweder die Mundhöhle (MTL = Mouth to lung = Mund zu Lunge = Backendampfer) erreicht oder direkt auf Lunge (DL = direct lung = direkt in die Lunge) gezogen wird. Je nach Wiederstand, also Ohm, der Wicklung entsteht dann das mehr oder weniger Dampf bzw. mehr oder weniger Geschmack je nach Vorliebe des Dampfers.

 

 

Ob nun mit geschlossenen oder mit offenen Systemen, mehr als Dampf wird es am Ende nicht geben, oder doch?

Das wird das Experiment zeigen… dazu mehr im Teil 4 …

 

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