Dampfermesse InterSteam Berlin 2018

Vorwort: Es folgt ein subjektiver Messebericht. Wie ich die 3 Tage Messe (inkl. B2B Tag) erlebt habe.

Tag 1:

06:00 Uhr aufstehen, 07:00 Uhr  losfahren zum Flughafen, 09:00 Uhr ging der Flug und kurz vor 13:00 Uhr durften wir unser Hotelzimmer beziehen.

Nach einer kurzen Stärkung im Hotel und einem kleinen Spaziergang, um die Gegend zu erkunden, ging es nach einer erfrischenden Dusche zur Arena. Wir wollten nicht um Punkt 15:00 Uhr vor Ort sein, um uns eventuelle Wartezeiten zu ersparen.
Leider standen wir dann trotzdem noch bis 15:30 Uhr vor verschlossenen Toren. Für den B2B Tag war nur ein Zeitfenster von 15:00  bis 19:00 Uhr eingeplant. Da ist dann so eine Verspätung nicht von Vorteil. Eine Erklärung oder Entschuldigung über öffentliche Kanäle der InterSteam gab es dafür nicht. (Sollte es diese innerhalb der Facebook-Gruppe gegeben haben, tja nicht jeder nutzt Facebook). Aber davon ließen wir uns die Stimmung nicht vermiesen, es war noch relativ warm und trocken und wir konnten uns auf einem kleinen Vorsprung einen Sitzplatz sichern.

Als die Tore geöffnet wurden, war das ohnehin erstmal vergessen und es ging auf Erkundungstour. Bis auf einzelne Ausnahmen möchte ich hier wirklich allen Messeausstellern ein großes Lob aussprechen, bereits für B2B wurden hier keine Kosten und Mühen gescheut. Es gab jede Menge zu probieren, es gab vielerorts auch zu trinken (mit und ohne Alkohol) und es wurden fleißig Goodies verteilt. Wir konnten in dieser Zeit bereits jede Menge neuer Kontakte knüpfen und uns bei altbekannten Herstellern auf den neuesten Stand bringen.

Wie seit der Umsetzung der TPD2 üblich, gab es nicht viel Hardware. Die einzigen Hersteller, die ich ausmachen konnte, waren neben den Moddern, Vaporesso, VGOD und Asmodus. Aber das war nicht weiter schlimm, als B2Bler ist Hardware nicht so wichtig.

Den angekündigten B2B Abend haben wir uns geschenkt und sind stattdessen ins Hotel zurück, da unser angesteuertes Restaurant leider eine geschlossene Gesellschaft hatte und wir daher keinen Tisch bekamen. Also ging’s früh in die Falle um für den nächsten Tag frisch zu sein.

 

 

Tag 2:

Früh aufgewacht und mit viel Hunger festgestellt: Das Frühstück im Hotel erweckte keine Begeisterung. Also haben wir uns auf den Weg zum Alexanderplatz gemacht – 1. frühstücken und 2. Jacken kaufen, denn es war saukalt in Berlin an diesem Morgen. Nach einem guten Frühstück haben wir dann den Vormittag privat mit einer Freundin verbracht.

Nach der Rückkehr im Hotel noch eine schnelle Dusche und wieder ab zur Messe. Nun im B2C Bereich, wodurch wir unser erstes Messegoodie (eine Flasche Likör 🙂 ) gleich wieder verloren haben, damit durften wir nämlich nicht hinein. Und gleich austrinken wollten wir es dann auch nicht. Aber Sicherheit geht vor, also wieder ab auf die Messe und die Aussteller, die man am Vortag nicht geschafft hat, angesteuert. Wieder neue Kontakte geknüpft, neue Leute kennen gelernt und schon mal auf die After-Show-Party gefreut.

Während es in der Messehalle wieder recht schön war, war draußen allerdings immer schlechteres Wetter. Zur After-Show-Party gabs nur Getränke im Preis inkludiert und keine Snacks, wie erwartet.

Die große Leinwand und das Deutschland Match waren für viele eine tolle Show aber der Regen ließ nicht mehr nach, und durchgefrorenerweise suchten nicht nur wir nach der ersten Halbzeit schnell das Weite. Ab ins Hotel und dort 2. Halbzeit und aufwärmen im Bett.

 

 

Tag 3:

Zum 3 und letzten Tag kamen noch mehr Freunde und Kollegen aus Wien angereist, je mehr desto lustiger. Nach 2 Tagen und 45.000 Schritten spürte ich aber schon die Nachteile der fehlenden Sitzgelegenheiten in der Halle. Wo es möglich war, wurde eine Pause gemacht und bei den Ständen die Sitzgelegenheiten genutzt. Mein Nacken schmerzte ohne Ende. Aber sogar am 3. Tag fand ich noch eine erfreuliche Überraschung: Mein absolutes Lieblingsliquid gabs an einem der Messestände. 3x60ml für 20 Euro. Da konnte ich nur zuschlagen. Und auch die Give Aways liefen wirklich sehr gesittet ab, das hat man auch schon anders gesehen. Hier wurde sogar noch untereinander getauscht und verschenkt, wenn man was fing, was man nicht wollte oder brauchte.

Langsam wurden die Stände leerer und es wurde teilweise schon eingepackt, aber auch meine Freunde und Kollegen haben noch ordentlich Liquids abgestaubt und der 1-Tagestrip hat sich für diese noch gelohnt.

So ließen wir den Messetag mit einem guten Essen im nun verfügbaren Restaurant ausklingen und fuhren gemeinsam zurück zum Airport.

 

 

Mein persönliches Fazit zur Intersteam 2018:

Tolle Aussteller, tolle Gäste, tolle Besucher. An der Organisation kann man aber definitiv noch arbeiten. Die Essensauswahl war begrenzt, vielleicht findet sich da im nächsten Jahr noch ein zusätzlicher Caterer mit anderen Snacks (auch was Süßes wäre sicher nicht verkehrt), aber das Essen war dafür sehr gut. Der Mangel an Sitzgelegenheiten hat nicht nur mir zugesetzt und es wäre dafür definitiv noch Platz gewesen, denn abgesehen von den Give Away Zeiten war der Platz vor der Bühne quasi leer, da kann man sich gerne Stuttgart zum Vorbild nehmen, die diesen Platz für bequeme Sitzecken genutzt haben. Auch an den freien Hallenwänden rechts hätte man da noch was aufstellen können, um Pausen zu machen. Aber im großen und ganzen herrschte dafür genug Bewegungsfreiheit.

Die After-Show-Party war bis zur wetterbedingten Flucht auch sehr ruhig und nicht das, was man sich erwartet hat. Und auch im Juni muss man noch ein Schlechtwetterbackup einplanen. Schade um eine gute Idee, denn gerade auf der After-Show-Party kann man noch sehr gut B2B Kontakte knüpfen.

Mein persönliches Messehighlight war das Maharaja Liquid von Big B Juice. Ein leckerer Chai Latte den ich nicht mehr missen möchte. Alles in allem waren es 3 spannende Tage.

   Ein Tipp – Ein Klick: 

 

 

 

 

 

 

Text: Lilith at

Fotos: Django SixtyNine de

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