Mikas Dampftagebuch (Teil 03)

07.02.2020 Liebes Tagebuch!

Ich muss unbedingt erzählen wie mein erster Tag mit meiner neuen E-Dampfe war:

Also erstmal meinen Lieblingskaffee gekocht und bis der fertig war, meine Einkäufe ausgepackt. Die sicherlich interessanten Flyer, die dabei lagen, wollte ich mir später anschauen. Wichtiger war der Karton mit dem Einsteigergerät. In meiner Lieblingsfarbe blau schaute er schon gut aus.

Wie sagte der nette Dampfer aus dem Shop nochmal? Richtig… 3x kurz hintereinander auf die Feuertaste drücken… klick, klick, klick und schon leuchtete das Display. Wow! Dann sollte ich die Plus oder Minustaste drücken bis die Wattzahl auf 12 Watt steht. Erledigt! Ganz wichtig: immer schauen, dass der Akku noch gut geladen ist. Ein Blick auf das Display: der Balken steht auf ca. dreiviertel… das sollte erstmal reichen. Nächster Schritt: den Verdampfer abschrauben. Und dann? Das Liquid einfüllen? Nein, erst den Verdampferkopf rausnehmen und mit Liquid befeuchten. Klingt kompliziert, ist es aber nicht. Denn an dem Verdampferkopf hat es kleine Löcher und da einfach 2-3 Tropfen Liquid reingeben. Oh… man sieht wie die Watte im Verdampferkopf eine andere Farbe bekommt. Also Verdampferkopf wieder reinschrauben und dann das Liquid in den Tank füllen. Ich sollte dabei beachten, dass kein Liquid in das innere Rohr vom Verdampfer kommt. Das wäre sozusagen das „Luftrohr“ und endet direkt am Mundstück, also am DripTip. Den Tank vom Verdampfer sollte ich auch nicht bis zur oberen Kante füllen, da sollte noch Luft zwischen passen, so der nette Dampfer aus dem Shop. Auch das erledigt. Jetzt den Verdampfer auf den Akkuträger schrauben… gut, auch das war geschafft. Etwas warten bis sich die Watte wirklich gut mit Liquid vollgesaugt hat. Ich war gespannt… vorsichtig wie mit einem Strohhalm daran ziehen… dabei die Feuertaste drücken.

Ich dampfe und fing an zu husten! Jetzt war ich für den Hinweis dankbar, dass dies am Anfang normal wäre. Gleich nochmals probiert… es war schon besser. Der Geschmack war nicht schlecht… aber so richtig nach Karamell hat es nicht geschmeckt. Vielleicht kommt das ja noch. Auf jeden Fall war es ein neues Morgengefühl… Kaffee am Tisch, keine Tabakzigarette, dafür meine erste E-Dampfe – wie schön! Etwas später bekam ich dann doch Lust auf eine Tabakzigarette und überlegte, soll ich auf den Balkon gehen, ja oder nein? Ich war dann doch auf dem Balkon, denn das Verlangen nach der Zigarette war noch zu groß. Ist das so normal? Ich hatte ja das Angebot bei Fragen wieder in den Shop zu kommen.

Ein paar Tage dampfe ich nun „dual“! Ja… so nennt man das in der Dampfszene. Ich war nochmals im Shop, um meine Fragen zu klären. Es ist also ganz normal, wenn man am Anfang auf die „ach so geliebte Tabakzigarette“ nicht verzichten kann. Daher sollte man versuchen weniger zu rauchen und trotzdem weiter dampfen, also „dual“. Stelle aber fest, dass mein Verlangen nach Tabakzigaretten immer weniger wird.

Natürlich habe ich auch gefragt, warum der Geschmack nach Karamell nicht so stark ist. Auch das ist am Anfang normal, denn die Geschmacksnerven wären durch das Rauchen von Tabakzigaretten ziemlich geschädigt. Die würden sich aber mit der Zeit wieder erholen.  Zudem würden sich auch meine Geruchsnerven mit der Zeit wieder erholen. Ich solle auf jeden Fall Geduld haben. Wenn dem so wäre… also Geduld habe ich!

Was nur komisch ist, wenn ich draußen bin, habe ich nie ein Problem mir eine Tabakzigarette anzuzünden und zu rauchen. Aber meine neue E-Dampfe, die verstecke ich buchstäblich! Dampfe nur im Auto oder wenn ich in meiner Wohnung bin. Irgendwie traue ich mich nicht in der Öffentlichkeit zu dampfen. Habe ich Angst vor komischen Blicken oder Bemerkungen? Weil, außer in diesem Dampfershop, habe ich in unserer Stadt noch keinen Dampfer gesehen! Dampfer, wo seid Ihr?

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