Es ist nicht alles Gold was glänzt – Der Uwell Nunchaku

Wir alle kennen die Vorfreude, wenn wir endlich unser neues Gerät in Händen halten. Im ersten Moment ist einfach alles nur toll, der Geschmack, die Technik, die Optik, alles scheint perfekt zu sein. Aber manchmal trügt der Schein. Erst nach einiger Zeit stellen wir fest, dass unser perfektes Gerät gar nicht so perfekt ist.

So erging es mir mit dem Uwell Nunchaku. Aber erstmal zu den Grunddaten.

Der Mod ist in Tubeform und kommt mit der Menüführung einer Box. Das ist mal ein großes Plus. Die Einstellungen sind intuitiv, man hat Plus, Minus und Feuertaster.

Der Mod fasst einen 18650er Akku. Dieser ist üblicherweise nicht im Lieferumfang enthalten. Mit einem Akku ist natürlich die Leistung begrenzt. Der Nunchaku Mod liefert 80 Watt die man in Schritten von 0,5 Watt einstellen kann.

Am Boden der Tube befinden sich 4 kleine Entgasungslöcher, wobei man davon ausgehen kann, dass man diese nicht braucht wenn man ordentliche und originale Akkus verwendet.

Zusammen mit dem 5 ml großen Nunchaku Tank wird man den Mod meistens bei 40 bis 50 Watt verwenden.

Aber nun zu den negativen Punkten, die mir aufgefallen sind: z.B. die Tastensperre mit Minus und Feuertaster. Diese ist völlig zwecklos. Bei aktivierter Tastensperre kann man nicht nur die Watt nicht verstellen, man kann auch nicht feuern. Die Tastensperre hat also denselben Effekt, wie das Gerät einfach mit 5-Klick auszuschalten. Es gibt aber auch eine Wattsperre. Mit Plus und Feuertaster (Achtung die Einstellung geht verloren wenn man das Gerät ausschaltet oder den Akku wechselt).

Und dann ist mir etwas aufgefallen: bei mehreren Akkus, die teilweise noch recht neu waren, hatte ich den Fehler, dass mir der Mod anzeigte, dass der Akku bereits leer wäre, obwohl er noch gut 3,8 Volt hatte. Er ließ mich dann demzufolge auch nicht mehr feuern.

Desweiteren bietet die Tube einen MikroUSB Anschluss, über die das Gerät geladen werden kann. Jedoch wird der Mod dabei so heiß, dass ich es bisher nicht gewagt habe ihn voll aufzuladen.

Kommen wir nun zum Nunchaku Tank bzw. zu den Coils. Geschmacklich kann man sich nicht beschweren. Genauso wie schon beim Uwell Crown 3 punkten die Coils mit top Geschmack, und das bei niedriger Leistung (40 Watt). Aber sie haben leider nicht die Haltbarkeit, wie die Coils des Crown 3 in Bezug auf Liquids mit Süßungsmitteln. Kaum ist der Tank damit befüllt, kokelt schon der Coil. Dadurch habe ich schon einige Coils verloren. Dies ist sehr schade, denn eigentlich sollte der Nunchaku schon auch Premium Liquids, die nun mal mit Süßungsmitteln nicht geizen, vertragen.

Es gibt im Gegensatz zum Crown 3 keine SS316 Coils, sondern nur Clapton Kanthal Coils mit 0,25 oder 0,4 Ohm. Aufgrund der ungewöhnlichen Leistungsanforderungen (40-50 Watt bei 0,25 Ohm, 45-55 Watt bei 0,4 Ohm) sind die 0,25 Ohm Coils jedenfalls besser für die Akkulaufzeit. Will man mit 0,4 Ohm dampfen, sollte man lieber einen Akkuträger mit 2 Akkus mit sich führen, sonst geht einem auf halber Strecke der Saft aus.

Da ich den Nunchaku trotz seiner Mängel gerne als mein Hauptgerät verwende, habe ich Uwell kontaktiert, um sie auf diese Probleme aufmerksam zu machen und um zu fragen, ob es bereits einen Lösungsansatz dafür gibt. Folgende Antwort habe ich erhalten:

Keine! Leider hat sich auch nach 2 Wochen Wartezeit nichts getan. Ich habe meinen Posteingang und meinen Spamordner beobachtet. Ob Uwell kein Interesse an Verbesserungen hat oder einfach nur kein Statement abgeben möchte, darüber kann ich nur spekulieren. Ich werde den Nunchaku trotzdem weiterverwenden und kann ihn mit Abstrichen auch empfehlen. Aber er ist eben kein Gerät für jedermann. Also sollte man vor dem Kauf immer abwägen, ob der Nunchaku wirklich das bietet, was man gerade braucht.

Lilith at

 

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  31 comments for “Es ist nicht alles Gold was glänzt – Der Uwell Nunchaku

  1. 12. Juli 2018 at 7:01

    Die Tastensperre nur für +/- funktioniert durch gleichzeitiges kurzes Drücken von + und Feuertaste. – und Feuertaste sperrt alles, + und Feuertaste nur die +/- Funktion.

    Die Tube hat aber trotzdem einen Bug, denn nach jedem 5-Klick-Ausschalten oder nach einem Akkuwechsel entsperrt sich alles wieder und man muss daran denken, erneut zu sperren.

    • 12. Juli 2018 at 7:05

      Vielen Dank, aber genau das steht doch schon im Artikel nur mit anderen Worten :).

      Lg Lilith

      • 12. Juli 2018 at 7:15

        Aber du hast das doch als negativen Kritikpunkt aufgeführt, nämlich dass alles gesperrt wird. Man kann aber wählen, ob man alles oder nur +/- sperren möchte, also eigentlich eine Erweiterung der Möglichkeiten. Überfliegt man das Geschriebene, entsteht leicht der Eindruck, dass +/- nicht alleine gesperrt werden kann, da du abschließend nur in einem Nebensatz erwähnt hast, dass auch eine Watt-Sperre möglich sei – es ist aber eine komplette +/- Sperre möglich.

        Ist aber auch egal, JETZT spätestens weiß es dann jeder 🙂

  2. 12. Juli 2018 at 7:25

    Ach so, noch was. Das mit den 3,8 Volt könnte daran liegen, dass dein Akku unter 3,5 Volt beim Feuern eingebrochen ist. Die Tube macht nämlich wie der iStick60 bei 3,4 Volt Schluss. Für manche Leute ist das zu früh, meine Akkus halten dadurch jahrelang, denn es ist ein akkuschonendes Verhalten. Ich feuere aber auch nur unter 20 Watt, so dass mein Akku nicht so sehr einbricht. Hat alles Vor- und Nachteile. So richtig durchdacht ist die Tube mit ihrem Kombi-Verdampfer, der ja bei einem Akku definitiv über 30 Watt benötigt, nicht, da stimme ich dir absolut zu.

  3. Carmen
    10. August 2018 at 21:50

    Hallo liebe Dampfer 🙂 Ich bin auf diesen Artikel gestoßen weil ich Google mal befragen wollte ob jemand das gleiche Problem mit dem Nunchaku hat wie ich und siehe da , ich stehe nicht alleine da . Ich liebe das Teil aber ich muss alle 3 Stunden den Akku wechseln und dass nervt etwas . Das mit dem sperren fand ich auch überflüssig aber watt soll’s… Schade das er so spinnt beim Akku Verbrauch . Hab mir gerade einen 2.bestellt , dann wird es da ja nicht anders sein 🙁
    Toller Bericht Lilith und danke dafür !!!
    Gruß Carmen

  4. Patrick Tiefengraber
    22. August 2018 at 20:43

    Also ich bin auf der suche nach meinem problem, finde aber gar nichts.
    Kennt ihr das ticken von einer uhr? Natürlich! Tja, ratet mal wer noch so tickt? Richtig! Mein 3 Wochen alter Nunchaku! Und es nervt, oh mein gott es nervt mich so abartig. Und es ist egal welchen verdampfer draufschraube oder welchen akku ich reinlege. Und ich hab keine ahnung woran es liegt.
    By the way wird der nunchaku viel zu sehr gehyped. Der nunchaku verdampfer ist der absolute hammer, aber der akkuträger ist schlicht und ergreifend für die katz. Unhandlich und schwer. Deswegen schraube ich unterwegs den njnchaku verdampfer auf meine wismec p80, viel viel geilere kombi!!!

    • 22. August 2018 at 20:51

      Also eine Lösung habe ich auch nicht. Allerdings hatte ich das auch damals mit meiner EVic Vtc Mini und die gibt’s heute noch. Ich würde mir da aber keine Sorgen machen.

      Ja der Mod war gut gemeint aber eine Fehlkonstruktion. Die P80 ist da wirklich eine gute Alternative. Die empfehle ich beruflich auch immer wieder, weil sie handlich ist und auch einen 18650er fasst.

    • Tombo
      31. August 2018 at 15:28

      Hey Patrick, ich habe genau das gleiche Problem, nun schon bei meinem zweiten nunchaku, den ersten habe ich problemlos zurückgegeben, dachte es wär eine Kinderkrankheit der ersten Generation, nun nach 1 Monat Dauernutzung tickt auch mein zweiter Nunchaku Akkuträger , mich nervts auch tierisch, denn sonst ist es ein echt geiles Teil …

    • Lollo
      5. September 2018 at 9:41

      Genau das gleichen Ticken habe ich heute bei meinem auch bemerkt (eine Woche alt).
      Jemand eine Idee woran das liegt?

      • Dennis
        15. Januar 2019 at 0:34

        Das liegt daran, das die Akkuträger von Uwell eine permanente Ohm Messung der coils durchführen. Mich hatte das auch gestört, habs mit 2 unterschiedlichen coils getestet. Die 0,4Ohm Coil ist lauter als die 0,25er. Übrigens wird es richtig laut wenn ihr im eingeschalteten Zustand langsam den Tank abschraubt. Der Crown 4 Checkmate macht das auch.

        Gruß

  5. Andy
    28. September 2018 at 15:20

    Hey Leute. Ich habe das Problem das ich Montag einen neuen Coil eingesetzt habe und Gestern (Donnerstag) schmeckte er schon verkokelt. Geht es jemanden ähnlich?
    LG der Andy

    • 28. September 2018 at 15:21

      Hatte ich auch schon. Ich glaube die Coils vertragen kein Koolada. Sweetener hab ich da schon problemlos durch bekommen.

  6. Marcel
    14. Oktober 2018 at 1:28

    Moinsen, ich habe den Nunchacko jetzt seit 4 Wochen im Dauerbetrieb und kann keinen der negativen Punkte vermerken. Mein Akku hält bei normalem Verbrauch einen Tag und ansonsten hat man halt die Box mit dem 2ten Akku griffbereit. Bzgl. Coil ebenfalls keine Probleme nutze den 0,4er und haben reichlich LiQ durchgezogen, verschiedenste Sorten und Geschmacksrichtungen. Ein einziger Punkte der mir aufgefallen ist allerdings das selbst bei dem 5ml Tank das LiQ quasi richtig durchfeuert. Bin von 50/50 auf 70/30 gewechselt und es geht besser.

    Insgesamt bis dato keinerlei Beschwerden – TOP Gerät

    • 14. Oktober 2018 at 12:54

      Na also, schön zu lesen, dass dein Nunchaku funktioniert wie er soll.

  7. Frank
    16. Oktober 2018 at 16:39

    Hallo
    Ich hätte eine Frage bezüglich der Voltanzeige. Diese steht permanent auf 0,0V. Selbst in der Beschreibung ist auf den Bildern kein Wert zu sehen.
    Müsste die Anzeige nicht den Wert des Akkus anzeigen oder wofür soll die Anzeige sein?

    • 16. Oktober 2018 at 16:44

      Hallo Frank,

      Die Anzeige zeigt nur beim Ziehen die anliegende Spannung.
      Was natürlich wenig Sinn machen weil man die beim Ziehen gar nicht sehen kann.

      • Frank
        16. Oktober 2018 at 16:49

        Hi,
        Astrein, da wäre ich nie drauf gekommen aber funktioniert. Spiegel sei dank

        Vielen Dank für die Aufklärung und Grüße

  8. Redaktor
    23. Oktober 2018 at 11:27

    Hab den gleichen, ist ein gutes Teil zum Vapen. Mit dem 0.4 Ohm Coil komme ich einen Tag lang knapp durch. Beim 0.25- er ist nach dem Mittag Schluss…. Ist der Widerstand grösser, braucht es weniger Strom für die gleiche Leistung, so meine Erfahrung. In deinem Testbericht hast du das andersrum beschrieben. 😉 In Dampf we trust.

  9. Stefan
    6. November 2018 at 17:28

    Ich habe mir diesen auch zugelegt, habe aber verdammt viel Liquid im Dampf, so dass dadurch der Verbrauch nochmals extrem gestiegen ist.

  10. Deniz kataroglu
    6. Dezember 2018 at 21:06

    Meine Uwell Nunchaku funktioniert ganrnichts mehr außer wenn ich sie ans Handy Ladekabel anschließe wenn ich auf den feuer Button drücke kommt immer die anzeige Low Batterie und ein Geräusch und ansonsten zeigt er immer Atomizer shorted weis einer woran es liegen kann

    • 6. Dezember 2018 at 21:08

      Das kann verschiedene Ursachen haben. Erstmal solltest du einen anderen Akku testen.

      Und dann einen anderen Verdampfer wegen dem Atomizer Short.

    • F.A.
      24. Januar 2019 at 12:01

      Hi,
      schau bitte, ob der Akku wirklich richtig herum im Akkuträger ist.
      Vllt ist er aber Tiefenentladen, hat also so wenig Restkapazität, dass er nicht mehr geladen werden kann.
      Aber wie Lilith schon schrieb, am besten Akuu wechseln.

  11. michi
    20. Dezember 2018 at 9:43

    Habe das Problem das mein Nunchaku bei dem Batteriefach die schraubklappe sehr heiss werden kann. Sie ist immer fest angezogen und geputzt . Wie kann man das beheben ?

  12. 20. Dezember 2018 at 10:31

    Ich hatte das noch nicht. Aber ich habe inzwischen schon viele Probleme mit dem Akkuträger mitbekommen. Möglicherweise hat dein Gehäuse einen Kurzschluss. Bei einem Modell hat man an der Batteriekappe immer einen Schlag bekommen. Mussten wir entsorgen. Ich würde die Garantie in Anspruch nehmen. Vielleicht kannst du es tauschen lassen.

  13. Brilvee
    31. Januar 2019 at 22:39

    Der nunchaku verglichen mit andern in der Preis Kategorie ist ein GOTT! Alles andere ist das ignorieren einer Tatsache.

  14. Marc-André
    5. Februar 2019 at 23:26

    Guten Tag,
    Ich muss jetzt hier auch mal was los werden. Habe den Nunchaku neu seit Samstag und bin mit einer Sache mehr als unzufrieden und zwar mit der Akkulaufzeit.
    Es ist mein erster Mod mit wechselbare Akkus, daher hab ich noch kein externes Ladegerät. Ich nutze die Mod mit einem nagelneuen Sony Konion VTC6 3000mh Akku und lade über den USB-Anschluss mit einem 1A Netzteil von Joyetech.
    Das komische ist, dass laden geht Ruck zuck. Wenn im Display steht das der Akku leer ist, ich ihn dann aufladen dauert es keine 45 Minuten und es wird mir als „aufgeladen“ angezeigt. Aber nun, naja was soll ich sagen, nach 2 Stunden ist der Akku schon wieder „leer“. Das verrückte dabei, ich zieh mit vollem Akku 4-5 mal und schon fehlt der 1. Balken der Akkustandsanzeige.
    Ich hab die Vermutung das der Akku gar nicht ganz voll geladen wird. Kennt jemand das Problem? Woran könnte es liegen, an der Mod? Am Akku? Wie gesagt, der ist nagelneu von Riccardo.

  15. Androide
    6. Februar 2019 at 16:46

    Der Akkuträger ist nun mal kein Ladegerät und es sollte auch nur im Notfall mit dem Akkuträger geladen werden.
    Deine Sony Akkus sind schon sehr gut für den Nunchaku, aber es gibt bei defekten und alten Akkus natürlich Probleme, das wäre normal.
    Wenn du einen anderen neuen Akku Mal ausprobieren kannst dürfte das Problem nicht mehr bestehen.
    Bei meinen Nunchaku funktioniert alles wunderbar, ganz genau so wie es soll.
    Ich habe außer Liquid immer einen Ersatzakku und einen Ersatzcoil dabei wenn es mal länger als 4h außer Haus geht.
    Dem Autor dieses Berichtes möchte ich nur Mal sagen daß es nicht richtig ist das man bei Wattsperre nicht dampfen kann.
    Mit süßen Liquid kommt wahrscheinlich kein Coil zurecht, das ist nicht nur beim Nunchaku so.
    Mein 0,4 Ohm Coil hält bei richtig süßen Liquid ca. 2 Wochen.
    Bei Fertigcoils kommt es immer mal wieder vor das in den Chargen schlecht verarbeitete Coils sind, leider, aber im Normalfall halten sie Recht gut durch.
    Negativ sehe ich es an das es nur zwei verschiedene Coils gibt und diese nur von 40-55W gedampft werden sollten. Ansonsten nach einem dreiviertel Jahr immer noch zufrieden.

  16. Peter
    18. März 2019 at 17:03

    Hallo, liebe Dampferfreunde,

    ich habe auch den Nunchaku und bin sehr zufrieden damit. Der Akku hält bei mir nur einen halben Tag. Deshalb habe ich den Verdampfer auf einen Asmodus Minikin 2 geschraubt. Mit 2 Akkus hält es nun 1 Tag und länger.
    Fragt mich bitte nicht warum, ich habe jetzt 10.122 Züge mit einem Coil gezogen und da schmeckt nichts kokelig.

    Mein Vaporesso SKRR verbraucht Coils innerhab von 1-2 Wochen, dann schmecken sie verbrannt.
    Mein Nunchaku-Coil hält und hält und hält…
    Ich dampfe selbstgemischte Liquids auf 50/50-Basis mit Menthol aus der Apotheke und ein paar Tropfen Geschmack aus dem Lebensmittelaromaversand (Maracuja, Cola oder Waldmeister).
    Allerdings kommt es auch nie vor, dass ich den Coil trockendampfe. Ich fülle immer schon nach, wenn noch genug Rest im Tank ist.

    Der Originalmod von Uwell ist nach wie vor mit dem Vaporesso-Verdampfer im Einsatz. Er wird weder heiß, noch tickt er. Ich finde den Akkuträger sehr gelungen und handlich. Das Problem ist halt, dass ein einzelner Akku für mich nicht lange genug durchhält.

  17. Stefan Schwarz
    25. März 2019 at 16:14

    Ich benutze den Nunchaku als Hauptgerät und habe kein Problem mit den genannten Kritikpunkten.
    Dass man die Tastensperre nach dem Akkuwechsel wieder aktivieren musss empfinde ich nicht als störend.
    Bisher habe ich auch keine Probleme mit der Akkuhaltbarkeit gehabt, obwohl ich zum Teil mehrere Jahre alte Akkus verwende. Gelegentliches aufladen im Nunchaku hat bisher auch keine Probleme bereitet, er wird maximal leicht warm.

    Der grösste Pluspunkt ist aber das Material aus dem das Teil gefertigt ist, Edelstahl, nicht so’n billig Zinkdruckguss, bei dem nach kürzester Zeit schon die Farbe abblättert oder hässliche Macken bekommt, wenn er mal etwas härter aufschlägt.
    Ein Wismec Sinuous P80 reicht bei weitem nicht an die Qualität des Nunchaku heran!
    Wertig und stabil und bestens verarbeitet. Von mir bekommt der Akkuträger, auch in Verbindung mit dem Nunchaku Verdampfer 5 von 5 Sterne.

  18. Matthias
    8. April 2019 at 23:47

    Witzigerweise habe ich den Nunchaku vor drei Wochen (ohne vorher irgendeinen Test gelesen zu haben) als Ersatz für meinen Wismec Sinous P80 gekauft 🙂
    Ich mag One-Battery-Mods für unterwegs und für die Arbeit, passen einfach besser in jede kleinere Tasche als Box-Mods. Der P80 klapperte nach einem Jahr doch gewaltig, und im Shop meines Vertrauens stand der Nunchaku zum TEsten von Liquids rum – fand ich von der Optik & Haptik direkt toll, gekauft. Ist zwar mit Tank etwas höher, dafür aber auch deutlich schmaler und durch das extra Gewicht liegt er einfach besser in der Hand. Einziger Kritikpunkt bei mir: der Akkudeckel ist am Rand etwas scharfkantig, was nicht in der schrägen Riffelung begründet ist. Für vorne in der Jeans bei mir nicht so gut geeignet.
    Gut, er hält auch nicht viel länger durch als der P80, aber – was erwartet Ihr von nur einer Batterie ? Wenn ich nur zwischen 8-15W MTL oder 20-35W DTL dampfe, ok. Aber die Praxis sieht meist anders aus, man sollte einfach keine Wunder erwarten.
    Bestätigen kann ich, dass der Nunchaku beim Laden/Dampfen über USB recht warm wird, von „heiss“ kann ich aber nicht sprechen. Ticken/Klicken habe ich auch nicht, ebenso ist das doch winzige Display ziemlich genau bei der Akkuanzeige. Funktionen genau wie im Manual beschrieben. Der Tank ist ebenfalls gut, auch, wenn ich ihn nicht oft nutze.
    Für mich eine klare Empfehlung.

  19. Frank
    15. April 2019 at 21:28

    Schön aussehen tut der Nunchaku ja und er fasst sich auch wertig an. Leider blättert aber bei der silbernen Version schon nach wenigen Tagen die goldene Farbe des Plastik-Feuerknopfes ab.

    Richtig problematisch ist aber die Firmware, die sich leider auch nicht updaten lässt:
    Zuerst einmal die schon oben beschriebene sinnlose Tastensperre, die nach jeden Einschalten erneut gesetzt werden muss. Im TC-Mode lässt sich zudem offenbar nur die Temperatur, aber nicht die initiale Leistung einstellen. Diese liegt scheinbar fix bei 60 Watt. Leider ist auch das Akkumanagement nicht überzeugend, verglichen mit anderen Single-18650 Mods.

    Vergleicht man all das z.B mit dem Ehpro 101 Pro, der mit einer 21700 natürlich auch deutlich grösser ist, dann kommt der Nunchaku Mod nicht besonders gut weg.

    Schade Uwell, da wäre mehr gegangen…

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