Mikas Dampftagebuch (Teil 18)

03.07.2020 Liebes Tagebuch!

Jetzt dampfe ich seit fast 6 Monaten, habe mir dadurch das Rauchen von Tabak-Zigaretten abgewöhnt, fühle mich pudelwohl und dann lese ich, dass unsere Politiker mal wieder Sturm laufen! Warum frage ich mich da? Hat unsere Drogen- und Suchtbeauftragte Daniela Ludwig nicht genug zu tun? Da zwitschert – nein „twittert“ sie so Sätze wie „Auch in Deutschland schauen wir uns die Aromen in E-Zigaretten genau an.“ Und das nur, weil man in den Niederlanden die Aromen verboten hat… das ist doch paradox! In den Niederlanden hat es sogenannte „Coffeeshops“ und das sind geduldete Verkaufsstellen für weiche Drogen, die hier bei uns absolut verboten sind.

Also weiche Drogen wie Cannabis sind in den Niederlanden weiterhin erlaubt, aber Aromen wie Erdbeere oder Schokolade in den Liquids für E-Dampfen sind verboten? Wo ist denn hier jetzt bitte die Logik? Und unsere Politiker bzw. unsere Drogen- und Suchtbeauftragte Daniele Ludwig will das so für Deutschland übernehmen? Also nur das Verbot der Aromen… Cannabis ist und bleibt in Deutschland ja eh verboten.

Unter dem Mäntelchen „Denkt an die Kinder“ wird der erwachsene E-Dampfer mal wieder gegängelt. Ja, sogar bewusst aktiviert Wege zu gehen, die dann vielleicht nicht mehr so ganz legal sind. Und das nur, weil man Sorge hat, dass unsere Kinder ein Liquid mit Geschmack nach Erdbeere dampfen und dann umsteigen auf die Tabakzigarette. Ich glaube, ich rege mich gerade fürchterlich auf!

Auch wenn ich noch nicht so lange zur Gruppe der E-Dampfer gehöre, aber meine Nachfrage bei „Alt-Dampfern“ hat ergeben, dass von denen keine mehr eine Tabakzigarette geraucht hat. Ich selber kann mir auch nicht vorstellen, dass ich jemals wieder eine Zigarette rauchen würde. Das ist doch sicherlich so eine spezielle Art der Informationsstrategie der entsprechenden Organisatoren wie WHO, BfR usw. Da werden Falschinformationen an die Politiker gegeben und die „plappern“ alles nur nach, ohne sich irgendwelche Gedanken zu machen.

Denn, wenn es wirklich soweit kommen sollte, dass jegliche Aromen außer Tabakgeschmack verboten werden sollte, dann wird es einige Hersteller von Liquid nicht mehr geben. Also weitere Firmenschließungen, Insolvenzen und verlorene Arbeitsplätze! Wollen die Politiker das wirklich?

Auch wenn ich mich jetzt fürchterlich aufrege und unseren Politikern so machen Spruch an den Kopf knalle möchte, letztendlich muss man sich auch wieder beruhigen und überlegen was man machen kann. Online-Petitionen sind ein gängiges Mittel, bringen aber letztendlich nicht die Lösung. Das haben wir ja in der Vergangenheit oft genug gesehen. Sind die Hersteller von Liquid denn schon in irgendeiner Form „aktiv“? Gelesen habe ich bisher noch nichts darüber. Briefe an die Politiker wäre auch noch eine Möglichkeit. Aber ganz ehrlich: ob die wirklich den Politiker erreichen, den man gerade anschreibt? Landen die nicht gleich in den Papierkorb? Versuchen sollte man es trotzdem. Über die Seite vom Bundestag    https://www.bundestag.de/abgeordnete# kann man über das Suchfeld Bundesland – Wahlkreis seinen „persönlichen“ Abgeordneten – egal ob Frau Politikerin oder Herr Politiker – finden. Anklicken und anschreiben… je mehr Dampfer das machen, umso besser!

Was wäre für mich persönlich die Lösung? Ich fange an mein Liquid selber zu mischen! Punkt. Das ist überhaupt nicht so gefährlich, wie gerne gesagt wird. Alles, was man dazu braucht, kann man im Dampfer-Shop kaufen und wird ja bereits von der Regierung und der EU kontrolliert und reguliert. Das wird also meine nächste Aufgabe sein, wobei ich schon die Zusage bekommen habe, dass mir eine „Alt-Dampferin“ helfen wird. Ganz nach dem Motto: Dampfer halten zusammen!

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